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Projekt 6 / 30

Komm Näher
 
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Komm Näher

Personen:

Benjamin Moreno Hornkohl bmhcontactgmailcom

Geboren 1979 in Heidelberg, Germany. Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln von 2010 bis 2013.

Mitarbeit:
Buch und Regie: Benjamin Moreno Hornkohl
Kamera: Stefan Eisenburger
Schauspiel: Thomas Meinhardt
Schnitt: Stefan Kaufholder, Gines Olivares
Feinschnitt: Yasmin Angel
Produktion: Maike Drinhausen
Komponist: Pedro Santa Cruz
Szenenbild: Santiago Alvarez
SFX: Moritz Reichartz
Stop-Motion: Diana Sánchez
Sounddesign: Ernesto Coba, Ralf Schipke
Oberbeleuchter: Brendan Uffelmann
Regieassistent: Juan Ortiz

Eine Produktion der Kunsthochschule für Medien Köln

Projektart:
Diplom

Entstehungsjahr: 2015
Länge: 00:09:41
Kategorie: Spielfilm

Betreuung:
Prof. Thomas Bauermeister
Prof. Raimund Krumme
Prof. Zilvinas Lilas

Quelle:
Projektarchiv der Kunsthochschule für Medien Köln
Copyright: KHM / Autoren
Kontakt: archivkhmde

Im Zentrum einer kleinen Stadt mit einer gepflasterten Strasse, gesäumt von alten Bäumen und antiken Ladenzeilen, geht alles wie immer seinen geregelten Gang. Doch eines Tages geschieht etwas ganz Unerwartetes.
Auf der einen Seite der Strasse gibt es schon seit vielen Jahren einen Herrenausstatter. Genauso elegant und stilsicher wie die Auslagen und das Warenangebot, gibt sich auch der Besitzer. Ein älterer Herr, der mit viel Anstrengung und Hingabe seinen Krankheiten trotzt und jeden Tag aufs neue seinen Laden aufschliesst.
Sein einziger treuer Begleiter ist X, die Schaufensterpuppe des Geschäftes. Die Puppe ist im Vergleich zu anderen seiner Art etwas sehr Besonderes.
Obwohl man es Schaufensterpuppen gewöhnlich nicht zutraut, besitzt X die Fähigkeit zu sehen und zu hören, was um ihn herum so passiert. Leider bemerkt niemand seine besondere Gabe. X kann nichts anderes machen, als zu beobachten.
Und so gehen die Tage ins Land.
Auf der anderen Strassenseite eröffnet ein neues Geschäft, in dessen Schaufenster eine neue Puppe auftaucht. Ihr Name ist Y. X spürt auf einmal, dass etwas mit ihm geschieht. Er versteht nicht genau was es ist, noch woher es kommt. Es ist etwas, was er vorher noch nie gefühlt hat. Er kann auch nicht sagen, ob mit Y das gleiche passiert, ob sie genau so ist wie er. Er hofft es sehr, aber er ist sich nicht sicher.
Auf unerklärliche Weise gelingt es X eines Tages zum ersten Mal zu bewegen. Nach dem ist alles anders. Seine Vermutungen scheinen sich zu bestätigen. Y ist wie er, X ist nicht allein.

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